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Kritik: „Steven Spielberg´s Unglaubliche Geschichten“ – Season 1, Box 1 (USA 1985)

März 14, 2010

Steven Spielberg gilt nicht erst seit heute zu den wohl prominentesten Gesellen im hollywoodschen Regiefach und machte in den 80er Jahren unter anderem mit der kultigen TV-Serie „Amazing Stories“, zu Deutsch, „Unglaubliche Geschichten“, auf sich aufmerksam. Eine Besonderheit bestand darin, dass eine Vielzahl heutiger und auch damaliger Stars des Filmgeschäftes an den diversen Folgen mitwirkten. Seien es Clint Eastwood und Burt Reynolds hinter der Kamera, wie auch etwa Harvey Keitel oder Kevin Costner vor eben dieser.

Diese Box von insgesamt 4 an der Zahl umfasst die ersten 12 Episoden der Reihe stellt somit auch gleichfalls einen kleinen Vorgeschmack dessen dar, was den Zuschauer nach der erfolgten Sichtung hinsichtlich weiterer, noch kommender Geschichten erwarten darf. Über all dem steht aber ein ganz großer Begriff, der sich praktisch wie ein magischer roter Faden durch die Minuten zieht: Retro. Der 80er-Look jedenfalls, ist nicht zu übersehen, das typische Flair dieses prägenden Jahrzehnts beherrscht das Geschehen bzw. die aufgenommenen Szenen zu jeder Zeit. Das fängt bei so manch lächerlichen Frisuren an und endet bei den nicht selten unfreiwillig lustig erscheinenden und billig in Szene gesetzten Tricks. Mächtig Staub hat sich angesetzt und bereitet den ehemals recht erfolgreichen Format ein schmeichelhaftes Antiquitätendasein.

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Kritik: „Mohabbatain – Denn meine Liebe ist unsterblich“ (IND 2000)

März 9, 2010

Die renommierte Universität „Gurukul“ unterliegt Direktor Narayan Shankars (Amitabh Bachchan) eisernem Regime. Strikte Regeln, Tradition und Ehrgefühl sind fundamentale Säulen eines Bildungsprogramms, dem seit 25 Jahren keinerlei Änderungen widerfahren sind. Die drei Neustudenten Vicky, Samir und Karan aber verlieben sich schon zu Studienbeginn in ihre Traumfrauen außerhalb der heiligen Mauern Gurukuls.

Als sie nicht ohne Hilfe des neu angestellten und unkonventionell agierenden Lehrers Raj Aryan (Shahrukh Khan)den Mut erlangen ihren Gefühlen nachzugeben und für ihre Liebe zu kämpfen, entspricht dies so gar nicht den erhabenen Sitten ihrer Lehranstalt und folgenreiche Konflikte sind nicht mehr zu vermeiden…

Shahrukh Khan gilt unlängst als der neue große Stern am bollywoodschen Firmament. Zu Millionen verzaubert er die Massen, singend und tanzend spielt er sich in Herzen auf allen Herren Länder. Nicht nur Indien ist er ein gefeierter Star und das ganze Genre des Bollywood-Filmes gleich mit im Schlepptau vermag ihr Siegeszug quer durch Europa bis hin nach Amerika nicht abzubrechen.

Dabei scheint auch sich auch in „Mohabbatein“ nicht viel geändert zu haben, im redundanten Strickmuster der indischen Traumfabrik. Es wird viel getanzt, gesungen, geliebt und enttäuscht und am Ende finden dann doch irgendwie alle ihr erträumtes Glück. Ferner der tatsächlichen Lebensumstände der Bevölkerung ihres Heimatlandes, könnten Bollywood-Filme gar nicht mehr sein. Aber gerade deswegen, vielleicht aufgrund ihres stetigen Frohmutes und der Heiterkeit scheint es die Massen zu begeistern, die Möglichkeit zu geben, von einem besseren Dasein zu träumen, oder zumindest ihr schlimmes Schicksal einmal für ein paar Stunden verdrängen zu können. Da sind wir auch schon bei einem wichtigen Stichwort: Ein paar Stunden. Wie für einen Bollywood-Film so üblich, bereitet sich die im Grunde genommen immerzu wenig komplexe Storyline genüsslich auf über 200 Minuten Spielzeit aus, unterbrochen wird das kitschige Palaver einzig durch die vielen musikalischen Darbietungen.

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Kritik: „Blutige Hochzeit“ (USA 2005)

November 28, 2009

Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch nach ihrer Flucht vor dem Traualter wird die Braut von ihrem außer Kontrolle geratenen Ehemann umgebracht, welcher selbst kurz darauf von der Polizei niedergestreckt wird. Als Toter findet er keine Ruhe und sucht all dijenigen auf, die in Besitz des Eherings seiner ehemaligen Angetrauten gelangen und befördert sie anschließend ins Jenseits. Daraufhin nimmt die Polizei die Ermittlungen gegen den vorerst unbekannten Serientäter auf…

Bisweilen kommt man nicht umhin sich die Frage zu stellen, was denn ein Film alles so falsch machen könne, um den maßlosen Zorn von Seiten des Zuschauers auf sich zu ziehen. Wie bringt er es zustande, aber auch in wirklich keinster Weise zu gefallen, geschweige denn zu unterhalten. Nun, „Blutige Hochzeit“ ist die traurige Antwort darauf. Ein Film, der in sämtlichen Facetten seiner selbst auf das ärgste enttäuscht und dem Zuschauer kostbare Zeit seines Lebens stiehlt. Auf der Disc prangert das Bildnis einer blutverschmierten Frau in ihrem Brautkleid. Erwartungen an einen unterhaltsamen Genreflick stellen sich ein, die jedoch bereits nach wenigen Minuten ihr jähes Ende finden sollen. Die Braut spielt im Film, bis auf den kaum verständlichen Beginn, keine Rolle mehr, denn der peinlich maskierte Mörder und dessen vom Tathergang mehr als unlogisch erdachten Morde bilden anschließend den Angelpunkt der Geschichte.

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Shortie: „Aliens vs. Predator 2“ (USA 2007)

November 25, 2009

Sowohl das Alien- als auch das Predator-Franchise gehören unumstritten zu den Klassikern des Sci-Fi-Horrors. Viele Jahre coexistent wurden beide Sagen 2004 erstmals in „Alien vs. Predator“ vereint. Zur Folge hatte das ein unterhaltsames Werk, der zwar vom Flair der einzelnen Filme nicht allzu viel übrig ließ und die Hirnregionen des Zuschauers nicht gerade forderte, jedoch in seiner  actionorientierten Machart gefiel. Beide Monster lieferten sich einen brachialen Schlagabtausch, der visuell eindrucksvoll in Szene gesetzt war. Der nun zweite Ableger führt die Geschichte aus dem ersten Teil stringent fort. Neu dabei ist nun der Predator-Alien-Hybrid, welcher optisch auch einiges hermacht, sofern man ihn denn in der steten Dunkelheit mal in seiner vollen Pracht zu Gesicht bekommt.

Dies scheint überhaupt ein großes Problem des Filmes zu sein, dass viele Actionsequenzen durch das hohe Schnitttempo und die meistens spärlich ausgeleuchteten Schauplätze viel von ihrer Faszination verlieren, da man einfach zu wenig vom Geschehen mitbekommt. Das schlechte Kontrastverhältnis der DVD tut ihr Übriges dazu. Und das ist ärgerlich, da dieses historisch anmutende Aufeinandertreffen im Grunde auch den einzigen Anlass stellt, sich diesen Film anzusehen. Denn der Rest kommt mit der Bezeichnung Schema F beinahe noch zu gut weg.  Irgendwie hätte man sich diesen erneuten Ausflug der beiden Monster auf unseren Heimatplaneten ein wenig atemberaubender, spektakulärer vorgestellt. Mit wenigen Ausnahmen herrscht die Langeweile, bis wieder einmal eine belanglose Actionsequenz abgespult wird, von der man mit viel Glück auch genügend sieht, um sich daran zu erfreuen. Das Prinzip des Vorgängers wurde  zwar bedingt recycelt, jedoch in seiner beinahe unverschämten Ideenlosigkeit und einzigen Stütze auf  den Alien-Predator-Konflikt zum Ärgernis des Zuschauers und ganz besonders dem der Fans  nochmals banalisiert. Banale Location, banale Charaktere, banale Einfälle – so was braucht wirklich niemand und versetzt den beiden sonst so ruhmesträchtigen Franchise einen glatten KO-Schlag, der beileibe nicht nötig gewesen wäre. Wirklich nicht.

Bewertung: 2/10 Punkten

Kritik: „Dem Tode entronnen“ (1956)

November 23, 2009

Viele Jahre führten Indianer im klassisch-amerikanischen Western ein wenig ehrenhaftes Dasein. Als bluteshungrige Wilde, die dem weißen Mann in ihrer propagierten Einfältigkeit immerzu vor die Flinte liefen wurden sie dargestellt. 1950 dann das Jahr, an dem sich so einiges ändern sollte. „Der gebrochene Pfeil“ betrat die Lichtspielhäuser und lieferte erstmals einen Genrebeitrag ab, der mit einem realitätsgetreuen und somit mehr als indianerfreundlichen Grundsujet aufwarten konnte.

Eine Genre-Revolution, die ihresgleichen sucht, könnte man meinen. So kam es dann auch, dass mit „Dem Tode entronnen“ ein mit ähnlich gelagerter Thematik angereicherter Film entstand, der neben einer von rassistischen Schwarz-Weiß-Malereien freien Inszenierung auch wertvolle Geschichtsstunde sein wollte. 6 Jahre nach „Broken Arrow“ behandelt dieser in der deutschen Übersetzung überaus reißerisch betitelte Streifen einen Indianeraufstand von 1858, welcher seine Berechtigung in den fortschreitenden Maßnahmen der US-Armee zur ihrigen Gebietserweiterung fand, die einen fortwährenden Ausschluss der Indianer aus ihren gewohnten Umgebung zur Folge hatte.

Ein Großreservat in Oregon. Heimat vieler Indianerstämme, die den Umständen entsprechend glücklich leben. Arzt Dr. Holden (Ward Bond) bekehrte sie zum Christentum, alte Konflikte scheinen ausgeräumt und ein friedliches Miteinander gewährleistet. Währen da nicht die territorialen Ausweitungspläne seitens der Armee, die die ohnehin bereits im Vergleich zu früheren Verhältnissen beengt lebenden Indianer noch weiter zurückdrängen. Doch ein weiteres Mal lassen sich die Stämme nicht vertreiben, ein Krieg steht unmittelbar bevor und Sgt. Emmett Bell (Jeff Chandler) versucht alles was in seiner Macht steht, um das Blutvergießen doch noch verhindern zu können…

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Kritik: „Die gnadenlosen Vier“ (1961)

November 16, 2009

Das Städtchen Paradise wird von vier rücksichtslosen Gaunern überfallen. Der Sheriff überlebt nur schwer verletzt, die Bank ist ausgeraubt und die schöne Helen (Zohra Lampert) gerät in die grausamen Fänge der Bande. Der Hilfssheriff Banner Cole (Audie Murphy) nimmt mit sechs weiteren Männern die Verfolgung auf…

„Die gnadenlosen Vier“ ist in qualitativer Hinsicht in beinahe allen Belangen äußerst durchschnittlich mit leicht tendenzieller Neigung nach oben anzusehen. Die Darsteller, allesamt ok, aber auch nicht sonderlich arg erwähnenswert, Musik, wie auch das Setting passend, angemessen, aber hervorhebenswert, nein, mit Sicherheit nicht. Und auch sonst ist vieles ebenfalls in dieser grauen Masse anzusiedeln, wenn da nicht einzig eine ganz ganz große Besonderheit dieses klassischen B-Western aufhorchen und diese Veröffentlichung nicht unter all seinen Artverwandten verschwinden ließe.

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Gewinnspiel: “Gutscheine von Videoload” Tag 6

August 8, 2009

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Hallo liebe Leser,

nun gibt auf meinem Blog das erste (und hoffentlich nicht letzte) Mal die Möglichkeit so richtig abzusahnen. Zu Gewinnen gibt es von nun an die vorerst  nächsten 11 Tage pro Tag zwei Gutscheine im Wert von je 5,- Euro für die Online-Videothek Videoload, mit denen ihr euch die Filme eurer Wahl ganz bequem und ohne zusätzliche Kosten am PC ansehen könnt.

Dazu gilt es einzig eine simple Frage zum Thema Film zu beantworten und eure Antwort in Form eines kleinen Kommentars  zu posten. Ganz einfach, oder?

Die heutige Quizfrage lautet:

Für welchen Film erhielt Al Pacino seinen bisher einzigen Oscar?

a) Der Duft der Frauen

b) Heat

Wisst ihr die Antwort? Dann nichts wie los und kommentieren, denn die zwei wo  zuerst kommentieren, gewinnen die beiden Gutscheine…

Am besten ihr räumt gleich doppelt ab. Noch mehr Gutscheine gibt’s direkt auf http://www.rexonamen.de. Viel Spaß und viel Glück!