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Kurz reingeschaut: „The Weather Man“ (USA 2005)

April 10, 2008

Eine sehr ansehnliche Tragikkomödie, welche versucht in den Fußstapfen „American Beautys“ zu wandeln, aber leider nicht die Tiefe seines großen Vorbildes erlangt. Die Darsteller, allen voran Michael Caine spielen wirklich großartig und auch die sehr pessismistische Stimmung während des Filmes weis zu gefallen. Der sehr gemächliche Handlungsaufbau ist stellenweise leider ein wenig zu trocken geraten, teils fehlt einfach der gewisse Schwung um die Story voranzutreiben, doch das lässt sich durchaus als beabsichtigt erklären. Genauso wie das miese Wetter im winterlichen Chicago lassen sich der Film und seine Charaktere beschreiben. Kühl, perspektivlos, gefühlsarm und einfach nur verdammt schwarzseherisch. Verbinski wäre nicht Verbinski, wenn er nicht auch einen Grund dafür hätte, solch einen Miesepeterfilm zu drehen. Denn die Botschaft, welche er versucht zu vermitteln kommt deutlich am Zuschauer an. Das monotone und stinklangweilige Leben Spritzes ist nämlich nicht mal so fernab der Realität und seine alltägliche Probleme mit Kindern, Exfrau und Job auch nicht sonderlich weit hergeholt. Obwohl man meinen mag er besäße alles, ist doch das glatte Gegenteil der Fall und so mancher wird sich da sicherlich in Davids Rolle wiederfinden.

Allein der Aussage wegen sollte man diesen Streifen mal gesehen haben, zudem zeigt Nic Cage hier einmal mehr sein schauspielerisches Können.

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