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Shorties: Anlässlich eines gemütlichen Film-Abends mit einem Freund….

April 26, 2008

 

hier ein paar kleinere Eindrücke zu den von uns gesehenen Filmen auf DVD.

Memento

Was soll man zu diesem Meisterwerk noch groß sagen, außer das dem Zuschauer ein wohl unvergleichliches Erlebnis gewährt wird. Die ungewöhnliche und ebenso einzigartige Erzählstruktur ist dabei der große Leistungsträger des Films. Zusammen mit den großartig agierenden Darstellern und der atmosphärischen Musikuntermalung bilden diese eine wahrhaftig perfekte Symbiose. Christopher Nolan ist ohne Frage ein Virtuose in seinem Fach und erschuf mit „Memento“ einen der wichtigsten und zugleich innovativsten Filme der letzten 10 Jahre. Ich freue mich schon auf „The dark Knight“.

 

Spiel ohne Regeln

Einer der wenigen Adam Sandler Filme, der mir gefallen hat. Leider wirken einige Witze arg abgedroschen und die Story ist natürlich total hanebüchen und unglaubwürdig, doch die tollen Footballszenen reißen wieder einiges raus. Und wenn dann ab und an auch noch ein paar Gags zünden, kann man über den zudem dreisten Klau bei diversen anderen Filmen (Die Verurteilten, Sleepers, The Green Mile, usw.) und die klischeehaften Charaktere zumindest ein wenig hinwegsehen. Gewiss, ist „Spiel ohne Regeln“ kein Brüller, doch als kurzer Zeitvertreib für Adam Sandler Fans und Football begeisterte sicherlich allemal sehenswert und birgt trotz aller negativen Kleinigkeiten ein recht großes „Lach-Potenzial“.

 

Slither

Recht schwarzhumoriger Horrorstreifen, der mit einem dicken Ekelfaktor daher kommt. Die „Schleimeffekte“ kommen gut rüber und die Maske des späteren Monsters ist recht gelungen. Die Darsteller, allesamt eher unbekannteren Gesichter, leisten ganz ordentliche Arbeit, Genre bedingt sind hierbei natürlich auch die Ansprüche nicht derart sonderlich hoch. Einige spaßige Einfälle und das, mit diesem Ausgang, so nicht bedachte Ende wissen zu gefallen und machen „Slither“ zu einem vergnüglichen, kurzweiligen „Ekel-Spaß“, vor dem Menschen mit schwachem Magen lieber ein wenig Abstand nehmen sollten.

Underworld

Ein stylischer, neo-düsterer Vampir-Horrortrip, auf den uns Len Wiseman da schickt. Kate Beckinsale ist brennend heiß in ihrem engen Lederoutfit und bietet so schon, zumindest für das männliche Publikum, einen klaren Sympathiebonus. Die musikalische Untermalung passt sich der düsteren Stilistik des Filmes an und verleiht dem Ganzen über weite Strecken einen sehr dynamischen Anstrich. Es kommt so gut wie keine Langeweile auf, nur der Mitteteil hängt ein wenig durch, doch ansonsten gib es nichts zu meckern. Vor allem die Actionszenen sind gut gelungen, wobei die mitunter recht billigen Special Effekts ein wenig sauer aufstoßen. Auch sind die Kampfchoreographien nicht besonders ausgeklügelt geraten. Die Shoot Outs wiederum hat Wiseman gut in Szene gesetzt und mit größerer fianzieller Unterstützung hätte er hier sicherlich noch das eine oder andere Detail ausgefeilter darstellen können. So, bleibt ein modernes, bildgewaltiges Filmvergnügen, welches leider immer mal wieder einige B-Movie Merkmale aufweist, die den sehr postiven Gesamteindruck etwas trüben.

Underworld Evolution

Äußerst gelungene Fortsetzung von „Underworld“, welche einige Überraschungen beinhaltet. Die FSK-Freigabe ist diesmal ein Witz, denn in Anbetracht so mancher Kampfszene mit abgeschlagegenen Köpfen und umherspritzenden Blut kann man sich da berechtigter Weise nur an den Kopf fassen. Genau wie im ersten Teil verfolgt Wiseman seinen düsteren, blaustichigen Look weiterhin und bietet dem Zuschauer, mit Hilfe der herausragenden Ton- und Bildqualität, ein ästhetisch ansprechendes audio-visuelles Erlebnis. Die Story knüpft lobenswerter Weise direkt an den Vorgänger an, alle anderen, welche diesen nicht gesehen haben sollten, wird mit Hilfe einiger Rückblenden die Story verständlich vor Augen geführt. Kamera und Musik folgen genauso alten Mustern wie die Kampfszenen, welche aber diesmal mit ordentlich Gore angereichert wurden. Somit wird „Underworld Evolution“ seinem Horror-Genre nun in vollem Maße gerecht. Zuletzt sei noch der herausragende Prolog, mit seinem gelungen in Szene gesetzten Mittelalter-Szenario, genannt. Wenn dies Schauplatz des anstehenden dritten Teils werden sollte, so kann man hinsichtlich der ungemein vielfältigen, sich neu ergebenden, Möglichkeiten getrost über den Verzicht auf Kates Rolle der Selena hinwegsehen.

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2 Kommentare leave one →
  1. April 27, 2008 1:18 pm

    Also wie man „Underworld Evolution“ eine höhere Wertung verpassen kann, wie „Underworld“ ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Auch wenn es sich dabei nur um 0,5 Punkte handelt. 😉

    Meiner Meinung nach kommt das Sequel nicht an seinen Vorgänger heran: Die Story mehr als wirr verlässt sich „Underworld Evolution“ einzig und allein auf das Rezept von jedem noch mehr zu servieren: Mehr Action, mehr Blut, mehr Krach und Schepper, mehr nackte Haut. Aber das macht einen Film nicht automatisch besser.

    Einer Meinung sind wir hingegen was den Prolog angeht, der visuell wirklich großartig ist.

  2. dukesmovieblog permalink*
    April 27, 2008 2:33 pm

    Hallo C.H.,

    ich habe auch lange Zeit mit meiner Bewertung gehadert, doch im Endeffekt empfand ich das von dir angesprochene Rezept, von allem etwas mehr, in diesem Beispiel durchaus passend. Wiseman baute eben die alten Stärken noch etwas mehr aus, lag sicherlich auch an den größeren finanziellen Möglichkeiten, und erreicht somit einen noch intensiveren Blick auf die Geschehnisse. Das die Story dann und wann etwas verzwickt erscheint, da gebe ich dir durchaus Recht :-). Und das dieses Repezt natürlich nicht gleich einen besseren Film macht, da stimme ich dir auch vollkommen zu ( siehe Matrix Revolutions). Doch in dem Falle „Underworld Evolution“ hat diese Strategie, so denke ich, einiges zu einem „runderem“ Filmgenuss beigetragen 🙂

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