Skip to content

Shorties: Von den „Kings of Rock“ bis hin zu ängstlichen Zahnärzten

Juli 18, 2008

Jack Black und Kyle Gass rocken das Haus. Man kann sich streiten, in wie weit die Musik von Tenacious D ernst zu nehmen ist, Texte und manches Mal der Style lassen dies bezweifeln, doch die Talente der beiden stehen gänzlich außer Frage. Wer glaubt Jack könne die Leute nur zum lachen bringen, der hat sich hierbei mächtig geschnitten – der Mann hat eine Röhre, das es kracht und braucht den Vergleich zu anderen Rockgrößen nicht unbedingt scheuen. Die beiden lieben den Metal, das ist jederzeit zu spüren und diese Leidenschaft, gemischt mit Power, Können und purem Spaß an der Sache machen diesen „Musikfilm“ zu einem Pflichtprogramm für Fans der Band. Nichtkenner können aber getrost auch mal einen Blick riskieren, allein der Song „Kickapoo“ gleich zu Beginn des Streifens ist das Hören/Sehen wert.

 

Eine locker-flockige Gangsterkomödie die ungeheuer leichtfüßig und charmant daherkommt. Der teils makabere Humor gepaart mit den gut aufgelegten Darstellern bilden einen idealen Nährboden für kurzweilige und spaßige Unterhaltung. Bruce Willis als netter Auftragskiller von nebenan überzeugt genauso, wie die an gute alte Friends-Zeiten erinnernde Leistung Mathew Perrys, der seinen Serien-Ego praktischerweise direkt in diesen Film übernehmen konnte. Dazu gesellt sich eine gehörige Portion Ironie und schwarzer Humor pare excellence, was könnte man von einem Film dieser Machart noch mehr erwarten – tolle Unterhaltung ist garantiert. Hinsichtlich der spottbilligen DVDs ist der Kauf eigentlich keine Frage mehr.

 

Setzt konsequent die Stärken des Vorgängers fort und fügt, ganz dem typischen Nachfolgergesetz, überall noch ein Quäntchen drauf – wirkt zuweilen nun zwar etwas übertrieben und unglaubwürdig, doch spaßig ist’s trotzdem. Allein Kevin Pollaks Rolle ist das Ansehen wert.

 

Man könnte hier jetzt auch wieder ausschweifend über den Film und seine einzelnen Segmente philosophieren – ich belasse es bei einer einfach Empfehlung. Da, wo „World Trade Center“ auf die Spielfilm-Schiene aufsprang, skizziert dieser Film einen beinah schon schädlich authentischen und somit ungeschönt ergreifenden Einblick in die Geschehnisse und Gegebenheiten während des schicksalhaften Fluges 93, der auf einem Feld in Pennsilvenia sein erschütterndes Ende fand. Im Dokumentarstil gehaltene Bilder lassen Bestürzung und Fassungslosigkeit beim Betrachter unvermeidbar – ansehen, nachdenken und vielleicht etwas anders über die jetzigen US-amerikanischen Ansichten und Ängste reden. Verstanden, oder eben zumindest akzeptiert werden, sollten diese für alle, denen Reportagen und Bilder noch nicht genügten, spätestens jetzt.

– ohne jede Bewertung –

Advertisements
3 Kommentare leave one →
  1. Juli 18, 2008 7:17 pm

    „Keine Halben Sachen“ ist in der Tat die tolle Komödie, als die du sie hier dargestellt hast. Von dem Sequel war ich hingegen maßlos enttäuscht.

  2. Juli 18, 2008 7:17 pm

    PS: Toller neuer Look! 😉

  3. Juli 19, 2008 10:39 am

    Enttäuscht würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, ist eben eine typische „Wir müssen alles noch witziger machen“ Fortsetzung, die dadurch nicht mehr ganz locker und ungezwungen daherkommt, wie im ersten Teil. Dennoch ist der Witz da, und eben allein Jani Gogoleks Vater ist zum Brüllen 🙂 . Ich gehe glaub auch noch ein Pünktchen runter 😉 .

    Und danke, der Look wird jetzt erstmal so bleiben, ist echt schwer bei der großen Anzahl verfügbarer Themes was passendes zu finden 😛 .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: