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Sonstiges: „Jeder fängt mal klein an…äußerst klein“

November 15, 2008

Beim durchstöbern alter Forumeinträge fiel mir vor kurzer Zeit meine Kritik zu „The Specialist“ ins Auge. Meine allerallerallerallererste „Rezension“, wenn man sie denn überhaupt so nennen durfte. Geschrieben vor ca. 1 1/2 Jahren war das mein erster Text, der die magische Grenze von 4 Zeilen überschritten hatte  🙂 . Das richtige Schreiben ging dann aber erst so gegen Anfang des Jahres 08 los. Mit diesem großen zeitlichen Abstand betrachtet, fallen für mich heute die damaligen Ausführungen umso amüsanter aus und ich frag mich: Hab ich das wirklich so geschrieben? 😀

Hier nun also aus nostalgischen Gründen der genaue Wortlaut. Mitsamt Rechtschreibfehlern und anderen komischen Formulierungen. 🙂

The Specialist 6/10

Hatte ihn mir als Blindkauf gegönnt und hat meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt. Warum das so ist, erklär ich in den nachfolgenden Zeilen

Inhalt:

Der Sprengstoffexperte Ray Quick erhält von der verführerischen May einen gefährlichen Auftrag. Die sexy Blondine will den Mord an ihren Eltern rächen und der verantwortliche Mafia Clan soll weggebombt werden. Da Quick anfangs noch zögert, schleust sich May auf eigene Gefahr hin, in die Organisation ein und weckt bereits nach kürzester Zeit das Begehren des Sohnes, dessen Vater kein geringerer ist, als der Clanoberhaupt höchstpersönlich. Ray übernimmt den Job, doch bald merkt er, dass seine attraktive Auftraggeberin nicht ganz das ist, was sie vorgibt zu sein. Spoiler: Sie handelt anfangs nämlich noch im Auftrag eines ehemaligen Mitarbeiters der CIA, dargestellt von James Woods.Dieser will sich für seinen Rauswurf aus der CIA an Quick rächen, da dieser ihn nach einem misslungenem Bombenattentat, bei dem ein unschuldiges Mädchen umkam, bei der Ageny verriet. Durch diese Zusammenarbeit, scheint ein Erfolg durchaus denkbar, doch sie haben die Rechnung ohne Quick undSpoiler: seine aufkeimenden Gefühle für May, gemacht. Nach und nach kommen sich die beiden immer näher, was dann in einer äußerst aufschlussreichen Duschszene resultiert . Nach und nach bringt Ray alle an dem Mord von Mays Eltern beteiligten um, womit er immer mehr den Zorn des Mafiaclanoberhauotes auf sich zieht. Auch sein Sohn war einer der Getöteten und so sinnt er nun auf blutige Rache. Wie so oft, hat auch dieser Clan einige wichtige Amtsträger auf seiner Gehaltsliste, so auch den Polizeichef der Miami Police.Spoiler: Er verhilft Woods, sich bei einer Einheit einzuschleusen, was in nach mehrmaligen Fehlschlägen schlussendlich zu Ray führt. In einem dramatischem, bombengeladenen Showdown dann, entscheidet sich Quicks und Mays Schicksal.

Die Personen:

Silvester Stallone (Ray Quick):

Stallone liefert einmal mehr eine sehr routinierte Leistung ab, welche aber in keinster Weise mit der ausergewöhnlich guten in Assassins zu vergleichen ist.
Sein Charakter ist ein von Gewissensbissen gebeutelter Mann, der nie über den Tod eines Mädchens bei einem seiner Anschläge, hinweggekommen ist. Aber leider wirken manche emotionalen Szenen unfreiwllig komisch, da Stallone meiner meinung nach für solch eine Rolle einfach nicht geeignet ist. Gewiss besitzt er durchaus schauspielerische Qualitäten, welche er ja auch jüngst im grandiosen Rocky Balboa unter Beweis stellte, doch in diesem Film war davon nicht viel zu sehen. Wie so vielen, gefiel er mir als kämpfende Einmann Maschine in Rambo, etc. um einiges besser.

Sharon Stone (May Munro):

Sie spielt ihre Rolle sehr glaubhaft und man nimmt es ihr auch ohne weiteres ab, dass ihr einziges Ziel es ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wie schon in Basic Instinkt, brilliert sie auch hier wieder als äußert erotische und anziehende Frau, welche die Männer zu ihrem Vorteil manipuliert. Doch sie zeigt auch eine verletztliche Seite, welche sie Quick später immer mehr offenbart. War ihre Handlungen anfangs noch purer Eigenutz, so ändert sich diese Einstellung später grundlegend.

James Woods (Ned Trent):

Ahhh, James Woods hat mir am besten gefallen. Zu genial war seine Darstellung des total übergeschnappten Ned, welchem ein Menschenleben null bedeutet. Sein einziges Ziel ist es, Rache an Ray Quick zu nehmen und dieses Vorhaben frisst ihn zunehmend auf. Die Mafia sitz ihm im Nacken, doch die Fehlschläge häufen sich und er verliert immer die Kontrolle über sich und auch das Geschehen. Wie auch schon in „An jedem verdammten Sonnatag“ spielt er hier den ekligen, selbstverliebten Kerl so verdammt gut, das er eigentlich eine Würdigung für diese Rolle verdient hätte.

Bild der DVD:

Das Bild ist typisch Warner und wenn man bedenkt, dass die DVD nun schon beinahe 8 Jahre auf dem Markt ist, noch akzeptabel. Unschärfen, Flimmern und mangelnder Kontrast sind leider keine Seltenheit. Zumindest liegt es anamorph vor.

Ton der DVD:

Es steht 5.1 drauf, es ist auch 5.1, aber es besticht nicht gerade durch „Bombenqualität“. Die Stimmen sind gut verständlich und auch die Explosionen kommen akzeptabel rüber, doch ein wenig mehr Räumlichkeit wäre schön gewesen.

Bonusmaterial:

Infos zum Film in Textform und ein Trailer sind bereits alles.

Perönliche Meinung:

Der Film hat durchaus seine unterhaltsamen Momente, vor allem die Actionszenen und einfallsreichen Bombenideen wissen zu gefallen, doch leider stellt sich des öfteren Langweile ein. Einen großen Teil tragen, die oft langweiligen Dilaoge oder unnötig in die Länge gezogegen Szenen bei, welche versuchen auch nur ansatzweise erotisch zu wirken. Doch das geht leider zu oft schief und wirkt einfach nur deplaziert. Schade, denn bei dieser Story wäre durchaus mehr drin gewesen. Mays Motiv zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und hätte bei höherem Tempo gewiss noch mehr überzeugt.

So gebe ich also 6/10 Punkten für den Film und leider nur 4/10 für die DVD

@edit: eine witzige Anekdote noch, Timer(die Katze) wird auch im Abspann erwähnt , heißt im wirklichen Leben Elvis!

Hachja, das waren noch Zeiten :D:D

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One Comment leave one →
  1. November 18, 2008 8:42 pm

    Mir hat er etwas besser gefallen als dir (damals?).
    Zu der Duschszene: die finde ich besser als die ganzen Bettszenen in Basic Instinct, wobei der mich auch nicht so vom Hocker gerissen hat, wie ich – dem Hype nach – gedacht hätte…

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