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Filmkritik: „Madagascar – Escape 2 Africa“ (USA 2008)

Dezember 30, 2008

madagascar21Nun also doch. Wieder einmal konnten es sich die Macher nicht nehmen lassen, einem erfolgreichen Konzept eine Fortsetzung aufzuzwingen. Was bei „Shrek“ derbe in die Hose ging, so hat Dreamworks jetzt bei „Madagascar“ ein gutes Händchen bewiesen. Das Sequel setzt nahtlos an den Vorgänger an, Marty, Alex, Melman und Gloria befinden sich immer noch auf der Insel Madagascar.

Doch die Weichen für den Abflug sind gestellt, samt Pinguinen, englischen Affen-Lords und König Julien mit seinem Gefolge begeben sich diese kuriosen Charaktere in die Lüfte. Mit dem Ziel bald endlich wieder in New York zu sein. Doch die „Air Pinguin“ erweist sich als wenig vertrauensvoll und legt nach einer Weile eine fulminante Bruchlandung hin. Genau genommen landet die Gruppe im Heimatland von Einigen, Afrika. Und dort erwarten sie so einige Überraschungen…

Die Geschichte, natürlich wenig originell, erfüllt in ihrem Verlauf so einige Klischees, wie etwa die Story vom verlorenen Sohn, Liebe ohne Grenzen und so weiter. Aber auch wenn Plot und Animationstechnik nicht so ganz überzeugen wollen, so tun es die tollen Charaktere auf  jeden Fall. Vor allem den Pinguinen und der schlagkräftigen Oma aus Teil Eins wurden dieses Mal größere Bedeutungen zugesprochen und hauen die eigentlichen Hauptdarsteller locker in die Pfanne. Eine lustige Idee reiht sich an die andere und lassen die eigentliche Handlung unweigerlich in den Hintergrund rücken. Tut das dem Spaß Abbruch? Nein, keineswegs. Knappe 90 Minuten bekommt man unterhaltsame Animations-Kost spendiert, die so abwechslungsreich daherkommt, wie schon der Vorgänger es hätte sein sollen. Den moralisch wichtigen Botschaften aus dem Hause Pixar kann Dreamworks zwar – wieder einmal – nichts entgegensetzen, aber sei’s drum. Das Vergnügen steht an vorderster Stelle und wenn König Julien so richtig in Aktion tritt bleibt wahrhaftig kein Auge trocken. Die Synchronisation ist bemerkenswert gut gelungen, dennoch werden im Original wohl noch einige Witze mehr zu finden sein. Aber genug der Worte, jetzt wird erst einmal wieder „More than a feeling“ eingelegt und dabei in Erinnerungen an Skipper und Co. geschwelgt.

Bewertung: 7/10 Punkten

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