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Promotion: „U_mag“

Januar 29, 2009
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Die Zeitschrift „U_mag“ behandelt vor allem Themen, die sich mit Gegenwart und Popkultur beschäftigen. Stets vor dem monatlichen Erscheinen der neuen Ausgabe, fasst „U_mag“ nocheinmal die interessantesten Zitate aus ihren Interviews mit wichtigen Akteuren der Kulturszene zusammen.

Das neue Heft erscheint am 29.01.09.

hueller

Sandra Hüller Bedrohende Dramen „Ich habe irgendwann angefangen, es faszinierend zu finden, wie Menschen miteinander umgehen und wie sie zusammenleben.“ In einem Interview mit der Zeitschrift U_mag erklärt die Schauspielerin Sandra Hüller ihr Faible für dramatische Frauenrollen. Es seien die „Tragödien und Brüche im Leben der Leute„, die sie interessieren, so die 30-Jährige. Der Anspruch hiesiger Regisseure komme ihr dabei sehr entgegen: „Da wir Deutschen mit unserer eigenen Geschichte sehr belastet sind, sind auch die Geschichten einfach schwerer„, so Hüller im Interview. „Ich finde das nicht schlimm. Ich befürchte nur, dass sich das Publikum durch diese Gedankenfülle oft bedroht fühlt.

Sandra Hüller, die 2006 die Hauptrolle im preisgekrönten Film „Requiem“ spielte, ist ab dem 5. Februar an der Seite von Josef Bierbichler und Matthias Schweighöfer im Familiendrama „Der Architekt“ zu sehen.

Quelle: U_mag 02/09

Alexander Kluge Milliardenbetrüger wie Mozart Der Filmer und Buchautor Alexander Kluge nennt den Ex-Nasdaq-Chef und Milliardenbetrüger Bernard Madoff einen Bolschewisten des Kapitals. Kluge sagt in einem Interview mit der Zeitschrift U_mag: „Der will diese Gewinne abliefern, das ist für ihn Lebenselexier, so wie für Mozart gute Musik das Lebenselexier ist.“ Alexander Kluge hatte erst vor kurzem Karl Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie „Das Kapital“ verfilmt. An der DVD-Box „Nachrichten aus der ideologischen Antike“ wirkten u. a. Helge Schneider, Tom Tykwer, Hans Magnus Enzensberger und Sophie Rois mit. Schwerpunkt des Interviews mit der Zeitschrift U_mag sind die Vertrauensverhältnisse in der heutigen Gesellschaft vor dem Hintergrund der Finanzkrise.

Quelle: U_mag 02/09


Tom Tykwer Tykwer stellt sich gegen das Wirtschaftssystem Mitten in der Wirtschaftskrise ein kritischer Actionfilm über die dunklen Machenschaften von Banken und das weltweite Wirtschaftssystem: Tom Tykwer hätte sich auch nicht träumen lassen, dass sein neues Werk „The International“ so aktuell sein würde. In der Zeitschrift U_mag kritisiert er: „Es reicht nicht, wenn der Gesetzgeber diesem System juristische Schranken auferlegt. Die Vertreter des Systems finden immer Wege, um ihre Machenschaften durchziehen. Um diese Dynamik zu bremsen, braucht es bewusstseinsbildende Maßnahmen, damit die Menschen eine andere Haltung einnehmen. Dazu gehört auch ein Film wie dieser.“ Den Tykwer übrigens zum Teil mit Geld aus einem Hedgefond finanziert hat. Für den 43-Jährigen ein ganz normaler Vorgang: „Diese paradoxe Situation ist klassischer Bestandteil meiner Branche. Ich saß mit den Vertretern des Sony-Studios an einem Tisch und sagte: Wir machen grundsätzlich einen Film, der gegen Institutionen, zu denen auch euer Mutterkonzern gehört, eine Aussage trifft. Da war ich ganz offen – und die waren mit den kritischen Tönen des Films durchaus einverstanden.„The International“ mit Clive Owen und Naomi Watts in den Hauptrollen ist Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale und startet am 12. Februar.

Quelle: U_mag 02/09

Sandra Hüller-Photo© by Dietmar Theis

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