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Kritik: „Dem Tode entronnen“ (1956)

November 23, 2009

Viele Jahre führten Indianer im klassisch-amerikanischen Western ein wenig ehrenhaftes Dasein. Als bluteshungrige Wilde, die dem weißen Mann in ihrer propagierten Einfältigkeit immerzu vor die Flinte liefen wurden sie dargestellt. 1950 dann das Jahr, an dem sich so einiges ändern sollte. „Der gebrochene Pfeil“ betrat die Lichtspielhäuser und lieferte erstmals einen Genrebeitrag ab, der mit einem realitätsgetreuen und somit mehr als indianerfreundlichen Grundsujet aufwarten konnte.

Eine Genre-Revolution, die ihresgleichen sucht, könnte man meinen. So kam es dann auch, dass mit „Dem Tode entronnen“ ein mit ähnlich gelagerter Thematik angereicherter Film entstand, der neben einer von rassistischen Schwarz-Weiß-Malereien freien Inszenierung auch wertvolle Geschichtsstunde sein wollte. 6 Jahre nach „Broken Arrow“ behandelt dieser in der deutschen Übersetzung überaus reißerisch betitelte Streifen einen Indianeraufstand von 1858, welcher seine Berechtigung in den fortschreitenden Maßnahmen der US-Armee zur ihrigen Gebietserweiterung fand, die einen fortwährenden Ausschluss der Indianer aus ihren gewohnten Umgebung zur Folge hatte.

Ein Großreservat in Oregon. Heimat vieler Indianerstämme, die den Umständen entsprechend glücklich leben. Arzt Dr. Holden (Ward Bond) bekehrte sie zum Christentum, alte Konflikte scheinen ausgeräumt und ein friedliches Miteinander gewährleistet. Währen da nicht die territorialen Ausweitungspläne seitens der Armee, die die ohnehin bereits im Vergleich zu früheren Verhältnissen beengt lebenden Indianer noch weiter zurückdrängen. Doch ein weiteres Mal lassen sich die Stämme nicht vertreiben, ein Krieg steht unmittelbar bevor und Sgt. Emmett Bell (Jeff Chandler) versucht alles was in seiner Macht steht, um das Blutvergießen doch noch verhindern zu können…

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2 Kommentare leave one →
  1. November 24, 2009 5:15 pm

    Schön, mal wieder was von dir zu lesen. 🙂

  2. November 25, 2009 12:54 pm

    Hehe, das bleibt jetzt auch erstmal wieder eine Weile so. 🙂

    Wird aber wohl immer wieder zu Untebrechnungen kommen, dank dem ABI-Stress usw. 😦

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