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Kritik: „Mohabbatain – Denn meine Liebe ist unsterblich“ (IND 2000)

März 9, 2010

Die renommierte Universität „Gurukul“ unterliegt Direktor Narayan Shankars (Amitabh Bachchan) eisernem Regime. Strikte Regeln, Tradition und Ehrgefühl sind fundamentale Säulen eines Bildungsprogramms, dem seit 25 Jahren keinerlei Änderungen widerfahren sind. Die drei Neustudenten Vicky, Samir und Karan aber verlieben sich schon zu Studienbeginn in ihre Traumfrauen außerhalb der heiligen Mauern Gurukuls.

Als sie nicht ohne Hilfe des neu angestellten und unkonventionell agierenden Lehrers Raj Aryan (Shahrukh Khan)den Mut erlangen ihren Gefühlen nachzugeben und für ihre Liebe zu kämpfen, entspricht dies so gar nicht den erhabenen Sitten ihrer Lehranstalt und folgenreiche Konflikte sind nicht mehr zu vermeiden…

Shahrukh Khan gilt unlängst als der neue große Stern am bollywoodschen Firmament. Zu Millionen verzaubert er die Massen, singend und tanzend spielt er sich in Herzen auf allen Herren Länder. Nicht nur Indien ist er ein gefeierter Star und das ganze Genre des Bollywood-Filmes gleich mit im Schlepptau vermag ihr Siegeszug quer durch Europa bis hin nach Amerika nicht abzubrechen.

Dabei scheint auch sich auch in „Mohabbatein“ nicht viel geändert zu haben, im redundanten Strickmuster der indischen Traumfabrik. Es wird viel getanzt, gesungen, geliebt und enttäuscht und am Ende finden dann doch irgendwie alle ihr erträumtes Glück. Ferner der tatsächlichen Lebensumstände der Bevölkerung ihres Heimatlandes, könnten Bollywood-Filme gar nicht mehr sein. Aber gerade deswegen, vielleicht aufgrund ihres stetigen Frohmutes und der Heiterkeit scheint es die Massen zu begeistern, die Möglichkeit zu geben, von einem besseren Dasein zu träumen, oder zumindest ihr schlimmes Schicksal einmal für ein paar Stunden verdrängen zu können. Da sind wir auch schon bei einem wichtigen Stichwort: Ein paar Stunden. Wie für einen Bollywood-Film so üblich, bereitet sich die im Grunde genommen immerzu wenig komplexe Storyline genüsslich auf über 200 Minuten Spielzeit aus, unterbrochen wird das kitschige Palaver einzig durch die vielen musikalischen Darbietungen.

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